Ihr Weiterbildungsinstitut für professionelle

Datenschutz-Seminare und Ausbildungen

Zu den Seminarangeboten

Professionelle Datenschutz-Seminare aus der Praxis.

Best Practice

Wir bieten Ihnen eine professionelle und spannende Datenschutz-Ausbildung mit Fachkundenachweis gemäß § 4f Abs. 2 Satz 1 BDSG.

In einem dreitägigem Datenschutz-Seminar werden Ihnen die erforderlichen Kenntnisse qualifiziert, praxisnah und rechtsverbindlich vermittelt.

Ihre Prüfungsvorbereitung ist dabei für uns genauso selbstverständlich, wie Ihre Nachbetreuung.

Kleingruppen und Erfolgsquote

Unsere praxisorientierten Datenschutz-Seminare und Ausbildungen führen wir mit maximal vier Teilnehmern durch.

Ein hoher Lernerfolg wird dadurch garantiert und des Weiteren bleibt auch genügend Zeit um auf Ihre individuelle Fragen einzugehen.

Durch exzellente Seminarunterlagen und einer intensiven Prüfungsvorbereitung liegt Ihre Erfolgsquote bei über 90%.

Seminare

Datenschutz Seminare aus der Praxis. Wir garantieren - Best Practice Trainings.

Durch exzellente Schulungsunterlagen und einer intensiven Prüfungsvorbereitung liegt Ihre Erfolgsquote bei über 90%! In diesem Seminar werden Ihnen die Kenntnisse gemäß § 4f Abs. 2 Satz 1 BDSG, durch professionelle Dozenten vermittelt...

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Fernkurse

Für Menschen ohne Zeit für das Klassenzimmer.

Betrieblicher und externer Datenschutzbeauftragter im autodidaktischen Fernkurs, konzipiert für Menschen ohne Zeit für das Klassenzimmer. Der Umfang des Studienmaterials benötigt etwa 60 bis 80 Stunden, im Selbststudium...

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Job-Angebote

Zur Verstärkung unseres Teams bilden wir externe Datenschutzbeauftragte aus.

Investieren Sie in Ihre Zukunft und werden Kooperationspartner eines hochspezialisierten Beratungshauses. Für verschiedene Standorte z.B. Hamburg, München... bilden wir externe Datenschutzbeauftragte aus...

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Datenschutzbeauftragter im autodidaktischen Fernkurs.

Datenschutz Fernkurs Betrieblicher Datenschutzbeauftragter 01
100% autodidaktisch

Für Menschen ohne Zeit für das Klassenzimmer.

Der Umfang des Studienmaterials benötigt etwa 60 Unterrichtsstunden im Selbststudium.

Der Fernkurs schließt auf Wunsch mit einer 60-minütigen Fachkundeprüfung ab und bescheinigt Ihnen die Fachkunde gemäß § 4f Abs. 2 S. 1 BDSG, durch unser Zertifikat.

Datenschutz Fernkurs Betrieblicher Datenschutzbeauftragter 02
Videos Unterstützung

Verschiedene Lernvideos haben wir für Sie bereitgestellt.

Der Fernkurs beinhaltet die Schulungsunterlagen, Übungen und Lösungen.

Eine professionelle Betreuung, die Prüfungs-
vorbereitung und die Fachkundeprüfung sind inklusive.

Datenschutz Fernkurs_Betrieblicher Datenschutzbeauftragter 03
Zielgruppe

Der Fernkurs richtet sich an zukünftige betriebliche Datenschutzbeauftragte, welche im Selbststudium das Thema Datenschutz erlenen möchten.

In diesem Kompakt - Fernkurs zum betrieblichen Datenschutzbeauftragten, lernen Sie die wichtigsten Aspekte des Datenschutzes kennen und anzuwenden.

Der Kurs beinhaltet zahlreiche Übungen und Lösungen.

    Zu unseren Datenschutz Fernkursen

Datenschutz4You - Standorte

Datenschutz4You - A'burg
Datenschutz4You - A'burg

EDV Sachverständigen- und Datenschutzbüro M. Schüssler. EDV - Sachverständiger, externer Datenschutzbeauftragter gemäß § 4f Abs. 2 S. 1 BDSG. TÜV SÜD ISO/IEC 27001 Foundation zertifiziert und PECB ISO/IEC 27001 zertifizierter Lead-Auditor.

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Datenschutz4You - Frankfurt
Datenschutz4You - Frankfurt

EDV Sachverständigen- und Datenschutzbüro M. Schüssler. EDV - Sachverständiger, externer Datenschutzbeauftragter gemäß § 4f Abs. 2 S. 1 BDSG. TÜV SÜD ISO/IEC 27001 Foundation zertifiziert und PECB ISO/IEC 27001 zertifizierter Lead-Auditor.

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Datenschutz4You - Offenbach
Datenschutz4You - Offenbach

Datenschutzbüro W. Falkenberg

Externe Datenschutzbeauftragte gemäß § 4f Abs. 2 S. 1 BDSG. Business Coach DBVC zertifiziert. Microsoft Certified Trainer.

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Datenschutz4You - Würzburg
Datenschutz4You - Würzburg

Datenschutzbüro Wolfgang Glasbrenner

Externer Datenschutzbeauftragte gemäß § 4f Abs. 2 S. 1 BDSG. Diplom-Betriebswirt(VWA).

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Datenschutz4You - Stuttgart
Datenschutz4You - Stuttgart

Datenschutzbüro Wolfgang Glasbrenner

Externer Datenschutzbeauftragte gemäß § 4f Abs. 2 S. 1 BDSG. Diplom-Betriebswirt(VWA).

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Datenschutz4You - Hamburg
Datenschutz4You - Hamburg

Für verschiedene Standorte z. B.

Dresden, Hamburg, Köln... haben Sie bei Eignung die Möglichkeit Kooperationspartner zu werden.

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Was bedeutet eigentlich der Begriff "Datenschutz"?


Der Begriff Datenschutz entstand Ende der 60er Jahre. Datenschutz schützt nicht die Daten als solche, dies übernehmen Zugriffsrechte, Verschlüsselungssysteme, Firewalls etc. Datenschutz schützt seit jeher die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen. Eine Art Datenschutz bestand bereits schon in der Antike (z.B. der Eid des Hippokrates).

Mit dem voranschreiten der vernetzten Informationsgesellschaft hat auch die Bedeutung des Datenschutzes an Bedeutung gewonnen. Datenschutz hat sich etabliert und Einzug in unsere Gesetzgebung gefunden. Datenschutz leistet einen wichtigen Beitrag zur Gewährleitung von Persönlichkeitsrechten und stellt zugleich die Privatheit des Einzelnen wieder in den Mittelpunkt.

Die bestehenden Tendenzen zum so genannten „gläsernen Menschen“ durch permanente Überwachung oder Ausspähung widerspricht diesem Prinzip und greift in erblichem Maße in die Persönlichkeits- und Freiheitsrechte der Betroffenen ein.

Eine Informationelle-Selbstbestimmungs-Gesellschaft (ISG), benötigt die freie Entfaltung der Persönlichkeit und den Schutz der Privatsphäre. Die Gewährleistung der Grundrechte (GG) auf Freiheit, Leben, Gleichheit und die Achtung der Menschenwürde sind hierbei unabdingbar. Sie regeln einen wichtigen Teil der freiheitlich demokratischen Grundordnung (FdGO) – Die Menschenrechte.

Datenschutz

(1983) Informationelle Selbstbestimmung

Das Bundesverfassungsgericht leitete dieses Recht aus Art. 2 Abs. 1 GG, dem Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, und aus Art. 1 Abs. 1 GG, der Unantastbarkeit der Menschenwürde, ab. Informationelles Selbstbestimmungsrecht: "Grundrecht des Einzelnen, grundsätzlich selbst über die Preisgabe und Verwendung seiner persönlichen Daten zu bestimmen".

History

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Hessisches Datenschutzgesetzes (HDSG) 1970

BDSG - Novelle I von 1977

Das Volkszählungsurteil des BVerfG (15. Dezember 1983)

BDSG - Novelle II von 1990

Richtlinie 95/46/EG - (EG-DSRL) des Europäischen Parlaments (24. Juli 1995)

Charta der Grundrechte (2000)

ePrivacy-Richtlinie 2002/58/EG, neue Fassung 2009/136/EG („Cookie-Richtlinie”)

BDSG - Novelle III von 2009

"Safe Harbor"-Abkommen wurde am 06.10.2015 vom EuGH gekippt

Ab 2016

"Privacy Shield"-Abkommen. Datentransfer zwischen der EU und den USA.

EU-Datenschutz-Grundverordnung
EU-DSGVO

Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) wurde am 4. Mai 2016 im EU-Amtsblatt veröffentlicht und tritt am 25. Mai 2018 europaweit in Kraft.
Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO)

EU-DSGVO

Die neuen Regelungen

Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) wurde am 4. Mai 2016 im EU-Amtsblatt veröffentlicht und tritt am 25. Mai 2018 europaweit in Kraft.

» Das Sitzlandprinzip wird durch die Marktorientierung ersetzt. Das EU-Datenschutzrecht gilt nach der neuen EU-DSGVO nicht nur für die in der EU ansässigen Unternehmen. Voraussetzung ist nach Artikel 3 Abs. 2 EU-DSGVO lediglich, dass sich ein Angebot an einen bestimmten nationalen Markt in der EU richtet...

» Nach dem Prinzip des „One-Stop-Shop“ hat nunmehr gemäß Art. 56 EU-DSGVO die Aufsichtsbehörde am Ort der Hauptniederlassung des Unternehmens die „Federführung“. Gleichzeitig bleibt aber gewährleistet, dass sich der Betroffene mit Beschwerden immer an die Datenschutzaufsichtsbehörde an seinem Wohnsitz wenden kann.

Neue

» Technische und organisatorische Maßnahmen
bis dato § 9 plus Anlage BDSG. TOM müssen zum Schutz der Daten implementiert werden und dem Stand der Technik entsprechen.


» „Privacy by design and by default“ - Dienste müssen datensparsam gestaltet und mit den datenschutzfreundlichsten Voreinstellungen angeboten werden (Privacy by design and by default) z.B. durch Pseudonymisierung. Standardeinstellungen müssen darauf ausgerichtet sein, nur pbD zu verarbeiten, die für den konkreten Zweck erforderlich sind. Das betrifft auch den Umfang der erhobenen Daten, ihre Verarbeitung, die Speicherfrist und ihre Zugänglichkeit (Vertraulichkeit).

» Personenbezogene Daten müssen transparent und nach Treu und Glauben verarbeitet werden.

» Unternehmen haben umfangreichere Meldepflichten gegenüber den Behörden und Betroffenen bei der Verletzung des Datenschutzes zu beachten.

» Ein Datenschutzbeauftragter ist zu bestellen, wenn die Kerntätigkeit eines Unternehmens in der Datenverarbeitung liegt oder besonderer Kategorien pbD verarbeitet werden.

» Betroffene können gegen Unternehmen ein „Recht auf Vergessen“ geltend machen, woraufhin ihre Daten zu löschen sind.

» Ferner gilt das Recht, bei einem Anbieterwechsel ihre Daten in einem allgemein nutzbaren Format kostenfrei mitnehmen zu können (Datenportabilität).

Regelungen

» Eine Datenübertragung in Drittstaaten wird nach ähnlichen Grundsätzen möglich sein wie in der Vergangenheit (§ 4b Übermittlung personenbezogener Daten ins Ausland sowie an über- oder zwischenstaatliche Stellen BDSG). Zu beachten ist hierbei ob ein angemessenes Datenschutzniveau im Empfängerland herrscht.

» Datenverarbeitungen müssen explizit dokumentiert werden.

» In Einzelfällen muss eine Datenschutz-Folgenabschätzung (privacy impact assessment) vor der Implementierung von Datenverarbeitungsprozessen durchgeführt werden..

» Sanktionen - Wer pbD unrechtmäßig verarbeitet oder verarbeiten lässt (Rechtsverstöße), kann mit Bußgeldern bis zu 4 % des Jahresumsatzes , bzw. 20 Mio. Euro, geahndet werden, wobei der jeweils höhere Wert gilt.

» Die nationalen „Öffnungsklauseln“ sind hierbei noch erwartungsvoll abzuwarten und dienen der Ergänzung der DSGVO

» Bis Herbst 2016 sind die neuen Gesetzentwürfe für die ergänzenden nationalen Regelungen zu erwarten.

EU-DSGVO und was erwartet uns als Datenschutzbeauftragte?


Die neuen Herausforderung bestehen einerseits darin, sich mit dem Regelungswerk der EU-DSGVO vertraut zu machen, andererseits den individuellen Anpassungsbedarf zu eruieren und dabei die laufende Gesetzgebung zum Datenschutz auf nationaler Ebene nicht aus den Augen zu verlieren.

Anpassungsbedarf, gibt es z.B. in folgenden Bereichen:
» Umgang mit Beschäftigtendaten – Öffnungsklausel (Art. 5)
» Bedingungen für die Einwilligung (Art. 7)
» Informationspflichten und Rechten der betroffenen Person (Art. 12 bis 23)
» Privacy by design and privacy by default -proactive not reactive (Art. 25)
» Auftragsverarbeitung (Art. 28)
» Dokumentationspflichten - Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten (Art. 30)
» TOM - Sicherheit der Verarbeitung (Art. 32)
» Datenschutz-Folgenabschätzung - privacy impact assessment (Art. 35)
» Stellung und Bestellung des Datenschutzbeauftragten (Art. 37 bis 39)
» Beachtung der Norm ISO/IEC 27001 (IT-Sicherheit) evtl. Organisation von Audits...

Vorhandene Datenschutzprozesse müssen auf Konformität geprüft werden und es ist dafür Sorge zu tragen,  dass sie ab dem 25. Mai 2018 den neuen DSGVO Anforderungen gerecht werden.

Neue Datenschutzprozesse sollten bis einschließlich 24. Mai 2018 mit den verbindlichen Anforderungen des geltenden BDSG in Einklang gebracht werden.

Weder Sie als DSB, noch der Verantwortliche sollte es riskieren, die neuen EU-Datenschutzvorschriften zu ignorieren. Dies würde dazu führen, dass Sie in erheblichem Maße gegen Compliance-Vorgaben (Regelkonformität, Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien) verstoßen. Die hohen Bußgelder von den Aufsichtsbehörden - Artikel 83 Abs. 1, sind hierbei nicht zu vernachlässigen - Bis 20 Mio. (verhältnismäßig und abschreckend).

Unsere Datenschutz - Audit Software

Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

Sie haben Fragen, dann übersenden Sie uns bitte eine E-Mail oder rufen einfach an.
E-Mail: info@wg-management.de, Tel.: 07623 7178 768